Inhalt
Eine geteilte Insel, eine spirituelle Sekte und ein Einbruch. Die drei ??? finden heraus, wer Schuld hat und wer nicht. Justus, Peter und Bob werden Zeugen eines Einbruchs, doch der Täter entkommt ihnen knapp. Alles, was sie finden, ist eine Holzkugel mit einem seltsamen Symbol. Alle Spuren führen nach Holy Island, einer Insel vor der Küste von Rocky Beach. Rubbish George bringt sie auf seinem Boot dort hin. Aber nicht nur die Überfahrt gestaltet sich schwieriger als gedacht… Die heilige Insel ist ein Ort der Zwietracht. Können die drei Detektive den Einbrecher dingfest machen?
| Besetzung |
| Rolle |
Sprecher |
| Erzähler |
Axel Milberg |
| Justus Jonas |
Oliver Rohrbeck |
| Peter Shaw |
Jens Wawrczeck |
| Bob Andrews |
Andreas Fröhlich |
| Tante Mathilda |
Karin Lieneweg |
| Inspektor Cotta |
Holger Mahlich |
| Rubbish George |
Stefan Krause |
| Jessy Winters |
Alexandra Marisa Wilcke |
| Officer |
Wanja Mues |
| Henry van Istor |
Ronny Krappmann |
| Scott King |
Till Huster |
| Chris |
Jannik Endemann |
| Nhi-Mai |
Julia Fölster |
| Joe |
Andreas Birnbaum |
| Frank Resnick |
Frank Roder |
| William |
Stefan Brönneke |
| Lauderburgh |
Constantin von Westphalen |
| Hafenmeisterin Anne |
Christiane Leuchtmann |
© 2025, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. Stuttgart
(P) 2026, EUROPA a division of Sony Music Entertainment GmbH
Kommentar - Detlef Kurtz
„Falsche Schuld“ – Die Folge macht ihrem Titel alle Ehre. Ben Nevis verwebt die falsche Beschuldigung geschickt mit Elementen einer Sekte und weiteren ungewöhnlichen Aspekten. Sogar Tante Mathilda greift unterstützend ein und liefert nützliche Hinweise. Die Hörspielumsetzung folgt dem bewährten Muster der Serie. Bereits zu Beginn wird der Hörer schnell in die Handlung hineingezogen. Der spannende Auftakt weicht einer ruhigeren Ermittlungsphasen. Die vielen verschiedenen Figuren und häufigen Szenenwechsel sorgen für eine angenehme Dynamik. Zwar wird es nie wirklich gruselig oder hochspannend, doch der Fall bleibt von Anfang bis Ende interessant und unterhaltsam.
Die Schauspieler agieren durchweg lebendig und engagiert. Lediglich bei Oliver Rohrbeck wäre stellenweise etwas mehr Natürlichkeit schön – er wirkt hier und da ein wenig wie am Skript abgelesen, während seine Kollegen etwas freier und lebendiger klingen. Die Gastsprecher überzeugen ebenfalls, besonders Holger Mahlich als Inspektor Cotta. Auch der Erzähler ist angenehm präsent, ohne jemals aufdringlich zu wirken.
Technisch gibt es einen kleinen Kritikpunkt: Die CD ist in sehr lange Tracks unterteilt, die jeweils 9–16 Minuten dauern. Im Vergleich zu anderen Hörspielserien fällt diese grobe Einteilung etwas unpraktisch aus. Wer eine Pause einlegen möchte oder zwischendurch einschläft, hat es dadurch unnötig schwer, die richtige Stelle wiederzufinden. Eine feinere Unterteilung nach Szenen wäre hier deutlich benutzerfreundlicher gewesen.Tonqualität und Effekte bewegen sich hingegen auf dem gewohnt hohen Niveau – nichts wirkt steril oder störend.
Fazit: Ein Fall aus der Feder von Ben Nevis, der nicht ganz so übertrieben daher kommt. Die Ermittlungen gestallten sich ruhig, aber stets interessant und unterhaltsam.
|